Social-Media-Gruppen optimieren – 5 Faktoren zur Prüfung neuer Gruppenmitglieder

Eigene Gruppen auf Social Media ermöglichen es Ihnen, direkt mit Ihrer Zielgruppe in den Kontakt zu treten und einen aktiven Austausch herzustellen. Das erweitert Ihr Netzwerk und erhöht Ihre Reichweite. 

Damit Ihre Gruppen auf Social Media diese Ziele wirklich erreichen und die Mitglieder auch Ihrer Zielgruppe entsprechen, empfiehlt es sich die Gruppenmitglieder vorab durch einen Freigabeprozess zu schicken. Dabei gibt es 5 Faktoren, die Ihnen helfen, die richtigen Gruppenmitglieder aufzunehmen und Spammer vorab auszuschließen.

5 Faktoren zur Prüfung neuer Gruppenmitglieder

  • Profilbild
  • Name
  • Nutzungsdauer des Profils
  • Welche anderen Gruppen werden genutzt?
  • Fragen-Set

1. Profilbild

Natürlich darf man als Administrator der Gruppe nicht vergessen, dass die Nutzer diese Netzwerke zum Teil auch privat nutzen (z.B. Facebook) und deshalb auch sehr kreative Profilbilder einstellen. Sollte allerdings gar kein Profilbild eingestellt sein oder sogar ein extremistisches Symbol gezeigt werden, lohnt es sich genauer hinzuschauen.

2. Name

Der Name des Nutzers kann auch Aufschluss geben, wie real oder auch seriös der Nutzer ist. Auch hier gilt Vorsicht, denn nicht jeder Nutzer möchte seinen echten Namen angeben. Trotzdem kann man auch hier auf extremistische Anzeichen, unseriöse Nutzer oder Bots stoßen. Hier finden Sie ein Verzeichnis zu extremistischer oder extremistisch beeinflusster Organisationen sowie deren Abkürzungen: https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayVV_108268-0 

3. Nutzungsdauer des Profils

Spammer-Profile existieren meist nicht sehr lange, daher sind diese Profile nicht viele Jahre alt. Auf Facebook gibt es sogar einen Filter, mit dem man schnell ermitteln kann, wie lange das Profil bereits aktiv ist. In Kombination mit den anderen Anforderungen kann dies Aufschluss geben, wie real oder seriös das Profil ist. Den Filter für Facebook Gruppen findet man als Gruppenadministrator unter den Admin-Tools. Hier gibt es noch viele weitere Filtermöglichkeiten um Beitrittsanfragen zu optimieren.

4. Welche anderen Gruppen werden genutzt? 

Es ist außerdem interessant zu sehen, in welchen Gruppen der Nutzer sonst noch so aktiv ist. Ein schneller Blick auf die Namen der angegebenen Gruppen gibt ein Gefühl, ob der Nutzer zur Zielgruppe gehört oder ob es sich möglicherweise um einen Spammer handelt. 

5. Fragen-Set

Abschließend hilft ein Set an Fragen, um abschätzen zu können, ob es sich um ein relevantes neues Gruppenmitglied handelt. Bei der Anfrage wird dieses Set dem potentiellen neue Mitglied angezeigt. Eine Fachfrage zum jeweiligen Themengebiet oder eine Frage nach der Motivation des Nutzer ist hier sehr sinnvoll. 

Sie sollten aber beachten, dass dies alles nur Indizien sind, die besonders in Kombination auffällige Profile aufzeigen. Entscheiden Sie individuell und schließen Sie nicht rigoros Mitglieder aus. Natürlich kommt es auch darauf an, wie speziell die Gruppe ist und ob eine starke Eingrenzung hinsichtlich Zielgruppe sinnvoll ist. 

Nichts desto Trotz hoffe ich, dass Ihnen diese 5 Faktoren helfen, Ihre Gruppen auf Social Media zu optimieren.

Haben Sie Frage oder eigene Erfahrungen? Dann schreiben Sie diese in die Kommentare!👇

Julia Schmidbauer

Julia ist die Head of Operations und die Chief Happiness Officer der sayang.gmbh. Sie weiß, wie zufriedene Mitarbeiter reibungslos und wertschöpfend zusammenarbeiten.
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